Über uns

„Projekte für Afrikahilfe“ (PfAH) ist ein gemeinnütziger Ver­ein, der im südlichen Afrika Notleidende, insbesondere durch widrige Umstände belastete ältere und jüngere Frauen, Kunstschaffen­de, aber auch Dorfkultur (z.B. durch den Bau von Grundwasserbohrungen) fördern und unterstützen will.  Ziel ist es, Hilfe zur Selbst­hilfe direkt und unkompliziert zu leisten. Das ist möglich, da wir die Situation vor Ort bestens kennen, dort sehr gut vernetzt sind und viele Kontakte haben. Zur Optimierung unserer Tätigkeit hat PfAH in Zimbabwe einen Trust unter dem Namen «Batsirai Vanozvibatsira» (Hilfe zur Selbsthilfe) begründet.

Hintergründe

Franz und Jean Theiler, Mitbegründer von PfAH besitzen eine Galerie für Steinskulpturen aus Zimbabwe. Seit Jahren kaufen sie solche Kunstwerke von afrikanischen Künstlern und Künstlerinnen, importieren sie in die Schweiz und versuchen sie hier direkt, über das Internet oder an Ausstelllungen zu verkaufen. Neben dem Galeriebetrieb organisierten sie seit vielen Jahre individuelle Kulturreisen ins südliche Afrika, vor allem in vom grossen Tourismus vernachlässigte Gebiete in Zimbabwe. Zum Programm gehören neben touristischen Attraktionen wie Safaris und Wanderungen auch Dorfbesuche in ländlicher Umgebung, Schulbesuche, Besuch von Orten mit Kunstgewerbe und von durch Dorfgemeinschaften gepflegte Kulturstätten in touristisch nicht erschlossenen Gebieten zwecks deren Schutz und deren Unterhalt.

Mit einem Teil des Erlöses und mit spontanen Spenden der an den Reisen Beteiligten bauten sie vor zwei Jahren ein Bohrloch für Wasser in einem Dorf in der Nähe von Harare. Immer wieder unterstützten sie auf ihren Reisen und während der Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden notleidende Menschen vor Ort, so Schulkinder mit Schulgeld oder ältere Menschen mit Lebensmitteln. Nach der Idai Unwetterkatastrophe spendeten sie Lebensmittel und brachten sie selber ins Unglücksgebiet.

Vor zwei Jahren schickten sie Rollstühle und einen Rollator für Behinderte nach Zimbabwe. Seit Jahren versorgten sie eine kranke Frau in Zimbabwe mit Stoma-Material, das dort nicht erhältlich oder unerschwinglich ist. Bei der Beschaffung des Stoma-Materials erfuhren sie, dass in der Schweiz viele solche Materialien entsorgt werden, wenn Packungen angebraucht und dann nicht weiterverwendet wurden.

Seither erhalten sie gratis medizinisches Material für Stomaleidende und noch andere medizinische Materialen und auch Sehhilfen (Brillen), medizinische Hilfsmittel, die sie dann auf ihre Kosten zu ländlichen Krankenpflegestationen nach Zimbabwe schicken. 

Grund dafür ist die katastrophale Gesundheitslage in Zimbabwe. Nur begüterte Menschen können sich medizinische Hilfe leisten, die über das nackte, momentane Überleben hinaus geht. 

Da sie viele direkte Kontakte zu bedürftigen Menschen in Zimbabwe und Zambia haben und die dort herrschende Not aus eigener Anschauung kennen, wollten sie ihre Hilfstätigkeit ausweiten und haben deshalb den Verein Projekte für Afrikahilfe mitgegründet.