Besuch in einer notleidenden Schule in Zimbabwe

Auf unserer letzten Reise in Zimbabwe und Zambia haben wir mit unseren sozial sehr engagierten Gästen eine Schule zwischen Makuti und Karoi besucht, um an Ort und Stelle mehr über sie zu erfahren. Die Schule unterrichtet mehr als 1000 Kinder aus der Umgebung. Die Schulgebäude stammen noch aus der Zeit, in der Zimbabwe noch wohlhabend war. Heute bekommt die Schule keine staatliche Unterstützung mehr, die Gebäude zerfallen und werden von Termiten ruiniert. Das Bohrloch ist verstopft, der Fischteich und die Gärten sind trocken. Reparaturen können nur mir Schulgeldern von Kindern oder Sponsoren ausgeführt werden. Die von Landwirtschaft lebenden Dörfer des Einzugsgebietes sind sehr arm, haben keine Elektrizität und in der Trockenzeit fast kein Wasser. Die Eltern können oft das Schulgeld nicht bezahlen. Mädchen dürfen deshalb oft nicht in die Schule und Child Marriage grasiert (siehe Abbildung 1)!

Corona hat die Situation verschlimmert. Wer keine Maske hat, wird am Schuleingang bei der Fieberkontrolle und der Händedesinfektion nach Hause geschickt. Die Lehrpersonen unterrichten bis zu 50 Kinder in den Klassen. Sie werden mehr schlecht als recht vom Staat entlohnt.

Die Wiederherstellung des Bohrloches wäre ein wichtiger, die Schule entlastendes Projekt. PfAH möchte dazu einen Beitrag leisten!

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